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Bei der Planung eines Neubaus oder einer Sanierung gehört die Wahl der Dachkonstruktion zu den wichtigsten Entscheidungen. Dabei steht man häufig vor der Frage, ob man sich für die traditionelle Lösung mit Balken und Sparren oder für industriell gefertigte Holz-Dachfachwerke entscheidet.
Zur Abstützung von Sparren werden horizontale tragende Wände verwendet. In Bezug auf die Montagegeschwindigkeit ist die Sparrenkonstruktion jedoch weniger vorteilhaft. Während erfahrene Fachkräfte Dachfachwerke durchschnittlich innerhalb von ein bis zwei Tagen montieren können, dauert die vollständige Installation von Sparrenkonstruktionen häufig mehr als eine Woche.
Holz-Dachfachwerke sind vorgefertigte Dachkonstruktionen. Sie benötigen lediglich die äußeren tragenden Wände, wobei innere tragende Wände zusätzlich vorteilhaft sein können.
Eine typische Konstruktion besteht aus mehreren Fachwerken, die gleichmäßig über die Spannweite verteilt sind und sich von einem Ende des Gebäudes bis zum anderen erstrecken. Im Gegensatz zu Sparrenkonstruktionen, die direkt auf der Baustelle zusammengesetzt werden, werden Dachfachwerke im Werk produziert und montagefertig zur Baustelle geliefert.
Der Grund, warum Sparrenkonstruktionen heute seltener eingesetzt werden, liegt in den versteckten Kosten. Heutzutage wird ein großer Teil der Bauprojekte mit Holz-Dachfachwerken realisiert, da diese kosteneffizienter sind. Fachwerke werden unter kontrollierten Bedingungen im Werk hergestellt, was eine gleichbleibend hohe Qualität gewährleistet.
Dennoch empfiehlt es sich, Sparrenkonstruktionen bei kleineren Projekten zu bevorzugen – zum Beispiel bei der Erweiterung von Wohnraum oder beim Bau kleiner Garagen.
Wenn Sie der Meinung sind, dass es keinen Unterschied zwischen Holzfachwerken und Sparren gibt, lohnt es sich, die wesentlichen Unterschiede zu betrachten, um die passende Lösung für Ihr Projekt zu wählen.