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Es gibt verschiedene Arten von Deckenkonstruktionen – Holzfachwerkträger, I-Träger, Holzbalken sowie Stahlbetonplatten und andere Lösungen. Doch welche sollte man wählen?
Holzfachwerkträger für Decken sind Konstruktionen aus Holzbalken, die mit Metallplatten verbunden werden. Sie können Spannweiten von bis zu 9 m ohne zusätzliche tragende Wände überbrücken. Die Träger werden aus C24-sortiertem Fichtenholz gefertigt und mithilfe computergesteuerter Sägen und Pressen produziert, was eine hohe Präzision und schnelle Herstellung gewährleistet.
Vorteile:
Der wichtigste Vorteil: Holzfachwerkträger benötigen in der Regel keine zusätzlichen tragenden Elemente, was die Baukosten insgesamt reduziert.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die hohe Qualität und Präzision der Träger, die im Werk gefertigt und individuell für jedes Projekt angepasst werden, wodurch das Fehlerrisiko minimiert wird. Holzfachwerkträger ermöglichen eine einfache Installation und Wartung von Wasserleitungen, Abwasser, Lüftungskanälen und elektrischen Leitungen, da keine zusätzlichen Öffnungen für Installationen erforderlich sind. Aus diesem Grund arbeiten Installateure für Sanitär, Heizung, Lüftung und Elektrik besonders gern mit Holzfachwerkträgern.
Holzbalken sind die traditionellste und meistverbreitete sowie günstigste Deckenkonstruktion. Ein wesentlicher Nachteil ist jedoch die begrenzte Spannweite, weshalb zusätzliche Stützen oder tragende Wände erforderlich sind. Zudem ist die Installation von Haustechnik deutlich komplizierter, zeitaufwendiger und in der Regel auch kostspieliger.
Eine ähnliche Situation ergibt sich bei I-Trägern: Auch hier ist zusätzlicher Aufwand für die Installation von Kabeln, Rohren, Lüftungskanälen und anderen technischen Systemen erforderlich.

Die Kosten für eine Deckenkonstruktion aus Holzfachwerkträgern sind in der Regel etwas höher, jedoch sorgt die dreieckige Innenstruktur der Träger für eine höhere Stabilität als bei I-Trägern. Dadurch ist die gesamte Konstruktion widerstandsfähiger gegenüber typischen Problemen wie Verformungen oder knarrenden Böden.
Die Kosten dieser Bauweise sind im Vergleich zu anderen Lösungen relativ hoch. Allerdings ist die Montage von Balken und Stahlbetonplatten einfach, wodurch sich die Arbeitskosten deutlich reduzieren lassen.

Standard-Stahlbetonträger erreichen in der Regel Spannweiten von bis zu 6 m, in seltenen Fällen bis zu 12 m ohne zusätzliche Abstützung. Hersteller bieten häufig auch maßgeschneiderte Träger an. Balken- und Stahlbetondecken verformen sich nicht, und ihr größter Vorteil ist die hohe Tragfähigkeit, wodurch sie sich besonders für mehrgeschossige Gebäude eignen.
Es ist jedoch zu beachten, dass dieses System für kleinere Flächen unter 50 m² ungeeignet ist, da für die Montage spezielle Geräte erforderlich sind. Daher eignet sich diese Lösung vor allem für große Projekte und Neubauten.
Kosten und Montage
In den meisten Fällen spielen die Gesamtkosten und die Bauzeit eine entscheidende Rolle. Obwohl Holzfachwerkträger etwas teurer sind als Holzbalken oder I-Träger, ermöglichen sie eine deutlich schnellere Montage – insbesondere unter Berücksichtigung der Installation von technischen Systemen. Dadurch erweist sich die Gesamtlösung oft als wirtschaftlicher.
Installation der Haustechnik
Es ist wichtig, frühzeitig zu planen, wie und wo alle technischen Installationen (Kabel, Rohre usw.) verlegt werden und welche Deckenkonstruktion sich dafür am besten eignet.